Pressemitteilung des Landkreises Heidekreis

 

Erneuter Befund von Antikörpern der Aujeszkyschen Krankheit bei zwei Wildschweinen im Heidekreis

 

Bei routinemäßigen Untersuchungen von zwei Wildschweinblut-proben im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings aus dem Raum Munster wurden Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) durch das Veterinärinstitut des LAVES in Hannover am 8. November 2019 amtlich nachgewiesen.

Hier können Sie den vollständigen Bericht lesen:

https://www.heidekreis.de/desktopdefault.aspx/tabid-248/378_read-5171/

VGP 2019 erfolgreich absolviert

Claudia Kuhn fotografiert Hera v. Graven-Stein bei der Wasserarbeit
Claudia Kuhn fotografiert Hera v. Graven-Stein bei der Wasserarbeit

 

Auch in diesem Jahr führte der JGV-Heidekreis e. V. am 26.10.19 und 27.10.19 die Verbandsgebrauchsprüfung in Rethem/Aller durch.

 

1. Tag der VGP:

Treffpunkt zur VGP 2019 war die Schützenhalle Stöcken/Rethem pünktlich um 8.00 Uhr bei bestem Wetter. Sonne, mäßiger Wind und 14 Grad. Solveig Lorberg (Prüfungsobfrau) kontrollierte vorab alle
Unterlagen (Ahnentafel, Impfausweis, Jagdschein und Versicherungspapiere). Herbert Hambrock (Prüfungsleiter)
begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei Volker Heißmann für die Prüfungsvorbereitung, bei seinem Richterteam Detlev Paschke (Richterobmann), Heinrich Thalmann und den Anwärtern Fritz Kneifel und Elfi Johannmeyer sowie bei den Revierinhabern. Er wünschte dem Hundeführer und der Hundeführerin sowie deren Hunde für die Prüfung Suchenglück und Waidmannsheil! Auch Wolf-gang Dierking (1. Vorsitzender JGV-Heidekreis) sprach seinen Dank aus und wünschte das Selbige.

Leider musste Frau Dr. Carolin Lüpke ihre Calla vom Reineke-Fuchs abmelden. Somit gingen nur 2 Teams:

Hera von Graven-Stein, PP, gew. 13.05.2018 mit Helge Stummeyer aus Neustadt Nds und

X'Franz von Mecklenburg, Weim, gew. 15.06.2017 mit Alexandra von Dellen aus Wietzendorf


in das "stramme" heutige Programm. 

 

 

 

Teil der Prüfung beinhaltet:

 

Stöbern ohne Ente im deckungsreichen Gewässer

Der Hund soll auf einmaligen Befehl seines Führers und ohne jede weitere Anregung (Stein etc.) das Wasser annehmen und dort selbstständig in der Deckung stöbern.

 

Beim Stöbern ohne Ente im deckungsreichen Gewässer soll der Hund seinen Finderwillen und auch seine Wasserfreudigkeit zeigen und die ihm zugewiesene Deckung gründlich absuchen. Der Führer darf seinen Hund durch Wink und Zuruf unterstützen, jedoch mindern dauernde Einwirkungen das Prädikat. Diese Stöberarbeit soll sich auf höchstens 10 Minuten erstrecken.

 

Kommt ein Hund bei seiner Arbeit an eine lebende Ente und ergibt sich eine prüfungsgerechte Situation, ist diese in jedem Fall zu bewerten. Die Note einer früheren Prüfung wird dann nicht übernommen.

 

Weitere Prüfungsteile finden Sie unter:

VGPO_VPSO_2018_01.pdf

 

 

2. Tag der VGP:

 

Nach einer regenreichen Nacht traf man sich bei windigen, aber trockenen Bedingungen (hohe Bodenfeuchte) zur Feldarbeit in Böhme (vielen Dank Hans-Heinrich Hogrefe für die Reviernutzung).

 

Hier wurde unter Anderem die Schussruhe beurteilt. Die Schussruhe ist sehr gut, wenn der Hund nach einem Schuss auf abstreichendes oder flüchtiges Wild nicht nachprellt. Bei Federwild soll der Führer nicht auf den Hund einwirken. Was beiden Teams hervorragend gelungen ist.

 

Wie nach jeder Arbeit wurde die Beurteilung der Richter bzw. dem Richteranwärter, der Richteranwärterin dem Hundeführer, der Hundeführerin ausführlich begründet (offenes Richten) und hatte immer deren Zustimmung.

 

Nach der Zahnkontrolle und Transponderauslesung, der  Gesamtbeurteilung und einer kurzen Abschlussbesprechung durch Detlef Paschke ging es zum Abschlussessen und anschließender Urkundenübergabe durch Herbert Hambrock zum Schützenhaus Stöcken.

 

Der VGP-Wanderpokal und einem tollen Gutschein ging mit  erreichen des II. Preises von 303 Punkten an die Pudelpointer-Hündin Hera von Graven-Stein mit Helge Stummeyer. Der III. Preis ging mit 299 Punkten an den Weimeraner-Rüden X'Franz von Mecklenburg mit Alexandra von Deylen.

 

 

Wir gratulieren euch ganz herzlich und wünschen euch weiterhin viel Suchenglück und Waidmannsheil.

 

Helge Stummeyer bedankte sich mit einem tollen, persönlichen Geschenk bei Volker Heißmann für die tolle Ausbildung!

 

Wolfgang Dierking bedankte sich bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung und Durchführung. Des Weiteren gab er den beiden Richteranwärtern Fritz Kneifel und Elfi Johannmeyer eine kleine Herzensempfehlung mit auf ihren "Richterweg".

 

 

Fotos vom Training 04.09.19

sind unter "Bilder" - 2019 - zu sehen!

 

Vielen Dank für zwei tolle VGP-Tage, die ich als

"Internettante und Fotografin" begleiten durfte! 

C. Kuhn

Verbands-HZP 2019

                                                                                           Cleo beim Apportieren (Haarwildschleppe)

  

Die Verbandsherbstzuchtprüfung am Samstag, 07.09.19 bei Rethem/Stöcken wurde erfolgreich absolviert! Die Bedingungen und die Stimmung waren gut!

 

Bei der HZP steht die Feststellung der Entwicklung, die natürlichen Anlagen des Junghundes im Hinblick auf seine Eignung und zukünftige Verwendung im vielseitigen Jagdgebrauch und als Zuchthund im Vordergrund.


Die Ausbildung des Jagdhundes in der Feld- und Wasserarbeit soll zu dieser Zeit im wesentlichen abgeschlossen sein. F
olgende Bereiche wurden geprüft:


(Spurarbeit) Nase – Suche – Vorstehen - Führigkeit - Arbeitsfreude - Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer - Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer – Federwildschleppe – Haarwild-schleppe - Art des Bringens - Gehorsam.

 

 

Zur bestanden HZP gratulieren wir:

 

Platz 1: Inuk III v. d. Dachswiese, DD, gew. 27.01.18        183 Punkte

             Führer: Rainer Tell

 

Platz 2: Jette III v. d. Dachswiese, DD, gew. 04.03.18       180 Punkte

             Führer: Wilfried Steffens

 

Platz 3: Anton vom Rießelbach, DD, gew. 11.12.17           177 Punkte

             Führer: Christoph Eisenberg

 

Platz 4: Carlo v. d. Reiterstadt, DK, gew. 20.05.18             160 Punkte

             Führer: Jörg Unterwallney

       

Platz 5: Cleo vom Lehrdetal, DD, gew. 27.07.18                138 Punkte

             Führer: Sören Killer

 

 

Nicht bestanden:

 

Ferro 2 vom Eichenloh, Führer: Jürgen Seegräber

 

 

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei den Revierinhabern Hans-Heinrich Hogrefe (Böhme) und Heinz Korte (Altenwahlingen) sowie für die entspannte Durchführung bei den Richtern:

 

Wilhelm Lohrengel (Prüfungsleiter), Henning Jordan (Richterobmann), Detlev Paschke (Richterobmann), Gudrun Lütjens, Jan Niemann und Babette Schade.

 

 

Fotos können unter "Bilder" dazu angesehen werden!

                                                                           

Verbandsschweißprüfung 2019

Vielen Dank für diesen Bericht von Babette Schade (Prüfungsleiterin) 

Am Samstag, dem 31.08.2019 veranstaltete der JGV-Heidkreis seine 3. VSwP in Ahlden/Aller in den Landesforsten FA ROW, RF Ahlden (herzlichen Dank auch an Gerd Jülke für die Reviernutzung).

Gemeldet waren 4 Gespanne, davon 3 x 40 h Fährte und 1 x 20 h Fährte.

Die Fährten wurden am 22.08.2019 und am 23.08.2019 PO-konform vom Richterobmann Helmut Berge mit Revierführer Peter Jaspers gelegt. Es wurde Damwildschweiß getropft. Der Fährtenverlauf war auf Revierkarten (GoogleMap) deutlich markiert und gut nachzuvollziehen.

Im Revier kommen Damwild, Rehwild und Schwarzwild als Standwild vor. Die Wetterverhältnisse der letzten Woche hatten für extrem trockene Bodenverhältnisse gesorgt. Das Prüfungsgelände war abwechslungsreich mit Alt- und Stangenholz, Dickungen, Graswuchs und Beerkraut. Die Voraussetzungen für die VSwP in diesen Revierteilen sind optimal gegeben.

An den beiden Tagen, an denen die Fährten gelegt wurden, waren hochsommerliche Temperaturen bis zu 30 Grad, extrem trockene Bodenverhältnisse und kein Regen sowie teilweise leichter Wind.

Das Wetter am Prüfungstag war ebenfalls hochsommerlich mit 28 Grad (teilweise bis zu der 30 Grad in den Mittagsstunden), ohne Bodenfeuchtigkeit und leichtem Wind.

Alle 4 gemeldeten Gespanne sind zur VSwP angetreten. Mit Abgabe der Papiere erfolgte erneut die Kontrolle des Nachweises der Schussfestigkeit und des Lautnachweises durch Sichtung der Prüfungszeugnisse und der Ahnentafeln. Die Chipnummern aller Hunde wurden ordnungsgemäß kontrolliert, sowie Impfstatus der Hunde und Jagdsein der Hundeführer. Läufige Hündinnen wurden nicht gemeldet.

Nach der Begrüßung durch die Prüfungsleitung und der Verlosung der Fährten (die beiden Reservefährten 20h und 40h gingen jeweils PO-konform mit in die Verlosung) folgte eine offene Richterbesprechung durch die Prüfungsleitung, sowie die Hinweise an die Hundeführer, wie die Hunde vorzustellen sind (abgelockter Riemen, keine Ortungsgeräte erlauft etc.). Prüfungsleitung und Richterobmann hatten zuvor gemeinsam entschieden, die 40 Stunden als erstes arbeiten zu lassen.

Der Prüfungsablauf war harmonisch, ohne besondere Vorkommnisse oder Schwierigkeiten mit der Auslegung der PO. Die Organisation mit auslesen des Stück Damwild, Bläser vor Ort, Transport der Richter etc. durch den veranstaltenden Verein war erneut sehr gut und muss lobend erwähnt werden. Die Beurteilung der Richter wurde man Ende einer jeden Arbeit dem Hundeführer ausführlich begründet (offenes Richten) und hatte immer die vollständige Zustimmung der Hundeführer.

Im Rahmender Preisverteilung am Ende der Prüfung wurde die Urteilsfindung noch einmal für Hundeführer, Corona und sonstige Anwesende kurz dargestellt. Eine solche Vorgehensweise hat sich immer bewährt, um alle in das Prüfungsgeschehen einzubeziehen und den Ablauf der Arbeiten näher zu bringen, gerade wenn die Personen nicht vor Ort waren.

Fazit: Ein gelungener Prüfungstag an dem alle Gespanne die VSwP bestehen konnten. 

Es wurden 2 x SW/II, 1 x SW/III und 1 x SW I/ vergeben. Das Prüfungsergebnis - ohne eine Fehlsuche - ist unter den am Prüfungstag und auch in der Zeit der Einarbeitung der Gespanne herrschenden Witterungsbedingungen als sehr und und sehr erfreulich zu bewerten.

Wir gratulieren folgenden Hunden und ihren Führern zu dieser erfolgreichen Verbandsschweißprüfung:

SW/II : Rieke vom Wolfsbau (KIM), gew. 05.01.2015 mit Uwe Mill

SW/II: Bonny von Hagen (DL), gew. 15.10.2016 mit Hans-Günther Feldmann

SW/III: Quercus vom Eugengrund (Weim), gew. 21.11.2016 mit Heiner Förster

Sw/I: Esko von Schwedesdorf (KIM), gew. 23.10.2016 mit Nico Breitenfeld  -> 20-Std.

Weiterhin wünschen wir euch viel Suchenglück und Waidmannsheil!!!!

Herzlichen Dank an das Richterteam und Peter Jaspers für die Organisation und Durchführung.

 

 

In den Augen meines Hundes

liegt mein ganzes Glück,

all mein Inneres, Krankes, Wundes

heilt in seinem Blick !

                                                                                                       

                                                                                                       (Friederike Kempner)

 

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Die Prüfungsergebnisse  der VGP, VSwP und HZP 2019

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Geht der Hund mal wie am Schnürchen,

 

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steh`nicht da mit Hohngelächter !

 

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tratsch nicht rund !!!